Klassische Ausleitungsverfahren

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe ausleeren. Und wo sie dies nicht selbst fertig bringt, dort mach ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus."

Dieser Satz von Paracelsus beschreibt auf treffende Weise die Wirkungsmechanismen des Ausleitens.

Indikation:

Im Körper des Menschen lagern sich im Laufe der Zeit bedingt durch falsche Ernährung, zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder Bewegungsmangel Giftstoffe wie z.B. Schwermetalle, Nikotin, Farb- und Konservierungsstoffe und Stoffwechselendprodukte ab. Besonders betroffen ist das Bindegewebe. Der Körper ist irgendwann nicht mehr in der Lage aus eigener Kraft mit den Schadstoffen fertig zu werden. Die Folge davon ist eine Zunahme akuter und chronischer Schmerzen, Verspannungen und Blockierungen.

Anwendungsgebiete und Methoden:

Mit Hilfe der Ausleitungsverfahren - zu ihnen zählen u.A. das blutige und unblutige Schröpfen, sowie das Baunscheidtieren - unterstützt man den Organismus beim Abtransport der unerwünschten Stoffe. Dadurch werden Schmerzen gelindert und die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt. Auch lassen sich durch diese seit Jahrhunderten angewandten Methoden rheumatische Beschwerden, entzündliche oder degenerative Prozesse der Gelenke und der Wirbelsäule sowie schmerzhafte Rückenleiden hervorragend behandeln.